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Duale Ausbildung


In Deutschland gibt es die „duale Berufsausbildung“, welche besser bekannt ist als „normale“ Ausbildung. Das heißt, die nötigen Kenntnisse werden dir an zwei Lernorten vermittelt: Zum einen übst du das Praktische in einem Betrieb oder Unternehmen, die Berufsschule vermittelt dir zum anderen die dazugehörige Theorie. Der Azubi lernt an drei bis vier Tagen in der Woche im Ausbildungsbetrieb und an einem oder zwei Tagen in der Berufsschule. Manchmal findet der Unterricht auch blockweise statt – in Berufsschulblöcken.

Duale Ausbildung – vorteilhaft für Azubi und Betrieb

Dieses System genießt weltweit einen guten Ruf. Es ist praxisorientiert und die Theorie wird in aller Ruhe vermittelt. Hinzu kommt, dass beide Lernorte eng miteinander zusammenarbeiten und gemeinsam die Inhalte und Anforderungen ausarbeiten. Die übliche Ausbildungsdauer beträgt zwei bis dreieinhalb Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen auch verkürzt werden.

Gehalt und Voraussetzungen
Während der Ausbildung verdienen Auszubildende im Normalfall ihr erstes Ausbildungsgehalt, welches je nach Beruf und Lehrjahr variiert. Die Spanne der Vergütung ist groß und liegt zwischen 200 und 750 Euro, ausnahmen bestätigen die Regel. Offiziell werden für Berufsausbildungen keine Schulabschlüsse vorgegeben, dennoch werden von manchen Betrieben verschiedene Schulabschlüsse vorausgesetzt. Bei kaufmännischen Ausbildungen ist es in der Regel ein mittlerer Schulabschluss mit guten Noten in Deutsch und Mathematik.

Auf die Persönlichkeit kommt es an
Wer nicht die besten Noten hat, muss mit seiner Persönlichkeit ausgleichen. Mit einem super Bewerbungsanschreiben, einem positiven Vorstellungsgespräch können theoretische Defizite oft ausgeglichen werden. Wer persönlich von sich überzeugen kann, hat den Ausbildungsplatz so gut wie sicher. Eine passende Ausbildungsstelle zur Bewerbung lässt sich mithilfe von Joblift einfach finden – hier sind Stellen von über 100 Jobbörsen gelistet.

Praxis und Theorie
Alle dualen Ausbildungsberufe haben eines gemeinsam: Sie bestehen aus einem praktischen und einem theoretischen Ausbildungsteil. Der Praktische wird im jeweiligen Ausbildungsbetrieb, der Theoretische in der jeweiligen Berufsschule gelehrt. Bei großen Betrieben werden meistens mehrere Abteilungen während der Ausbildung durchlaufen und somit auch unterschiedliche Aufgabenbereiche. Eine Berufsschule wird entweder ein- bis zweimal in der Woche besucht oder an einem Stück über mehrere Wochen. Dies wird Blockunterricht genannt – währenddessen werden ebenfalls Prüfungen abgelegt.

Rechte der Azubis
Auszubildende dürfen keine Nachschichten übernehmen oder wöchentliche mehr als 40 Stunden arbeiten. Außerdem haben sie einen Mindestanspruch an Urlaub und eine festgelegte Anzahl an Pausen. Alle rechtlichen Ausbildungsinhalte werden zu Beginn der Ausbildung in einem Ausbildungsvertrag, meist in Kooperation mit der jeweiligen IHK, festgehalten. Jede Ausbildung wird mit einer erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung beendet.


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