Azubis im Ausland – Die Welt braucht dein Handwerk


Austauschorganisationen für Azubis – Anlaufstellen für Azubis

Wer während oder nach der Ausbildung ins Ausland will, kann sich an staatliche Organisationen wenden. Die bereiten einen auf den Aufenthalt vor, suchen Projekte, in denen man sich einbringen kann und organisieren alles weitere. Eine wichtige Anlaufstelle ist das Förderprogramm Erasmus plus. Für Azubis gab es einst das “Leonardo da Vinci Programm”, das gehört nun zu Erasmus plus und bietet Azubis vor, während oder nach der Ausbildung praktische Arbeitserfahrungen im Ausland an. Eine weitere Anlaufstelle ist Engagement Global, eine Organisation, die verschiedene Einrichtungen der deutschen Entwicklungshilfe vereint. So auch das Programm weltwärts. Dieses Programm bringt Azubis in der Ausbildung oder bereits im Berufsleben in Projekte in Entwicklungsländer. Dort können sie anpacken, Projekte realisieren und aufbauen. Die Mehrheit der Freiwilligen von weltwärts arbeitet im Bereich Bildung sowie mit Kindern und Jugendlichen. Zum Beispiel in Heimen, mobilen Schulen oder im Bereich Aufklärungsarbeit zu den Themen Klimaschutz oder AIDS. Aber es gibt auch handwerkliche Praktika, zum Beispiel beim Bau von Schulen oder Öfen. Weitere Einsatzfelder sind Landwirtschaft sowie die Förderung von Menschenrechten, Demokratie und Frieden. Neben den staatlichen Anlaufstellen und Förderprogrammen für Freiwillige, gibt es auch Vereine, wie YFU oder den experiment e. V. und private Unternehmen, wie Volunation, die Reisen ins Ausland organisieren. Da diese privaten Initiativen nicht aus öffentlicher Hand, also aus der Bundes-, Landes- oder Kommunalregierung finanziert werden, müssen sie sich über Spenden oder Einnahmen finanzieren. Deshalb sind die Kosten für die Organisation des Auslandsaufenthaltes sehr unterschiedlich und man sollte sich genau erkundigen, welche Förderprogramme aus staatlicher Seite man zusätzlich beantragen kann.

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