Motivationsschreiben in der Bewerbung


Was ist überhaupt ein Motivationsschreiben? Das bei Vielen noch unbekannte und häufig heiß diskutierte Motivationsschreiben findet sich in einer Bewerbung an dritter Stelle, gleich nach Anschreiben und Lebenslauf. Daher wird es auch häufig als „Dritte Seite“ bezeichnet. Auf dieser Seite sollte nochmal kurz auf die persönliche Motivation eingegangen werden um den Personaler von sich zu überzeugen. Besonders bei heiß umkämpften Stellen, Führungspositionen und in der Kreativbranche ist solch ein Schreiben ein gängiges Mittel um sich in die Auswahl der besten Bewerber zu platzieren. Bei Ausbildungsberufen ist ein solches Dokument jedoch auch dringend zu empfehlen, vor allem wenn es sich um große und bekannte Unternehmen mit vielen Bewerbern handelt.

Was ist beim Motivationsschreiben zu beachten?

In der kürze liegt die Würze. Das bedeutet, dass das Motivationsschreiben bestenfalls eine halbe Seite lang sein sollte, gerne auch mittig auf das DIN A4 Blatt formatiert. Natürlich kommt es hauptsächlich auf den Inhalt an. Hierbei sollten versteckte Schmeicheleien bis hin zu übertrieben Lobpreisungen an das Unternehmen in jedem Fall vermieden werden. Im Motivationsschreiben geht es um einen selber und warum man DER richtige Kandidat für die ausgeschriebene Stelle ist. Auch bei Initiativbewerbungen kann eine „Dritte Seite“ zum Job verhelfen. In beiden Fällen gilt es, sich immer dezent und angenehm zu präsentieren und nicht zu dick aufzutragen.

Wie bei allen anderen Unterlagen gilt auch hierbei immer: Überschrift, Datum, Unterschrift. Die Formatierung des Motivationsschreibens sollte demnach auch an die der restlichen Unterlagen angepasst werden. Damit der Leser nicht komplett überrumpelt wird und nur noch Zeit zum überfliegen hat, sollte nach Möglichkeit im Bewerbungsschreiben schon einmal kurz auf eine „Dritte Seite“ hingewiesen werden.

Was ist der Inhalt der „Dritten Seite“?

Das Anschreiben ist geschafft, jetzt kommt es auf einen runden Abschluss der Bewerbung an. Falls es einen konkreten Ansprechpartner gibt, sollte dieser am Anfang auch gesprochen werden („Sehr geehrter…“). Ab dann gilt es so kreativ wie möglich zu sein. Da die meisten Personaler nur sehr wenig Zeit für eine Bewerbung haben, muss schon der erste Satz zum Weiterlesen anregen. Hinzu kommt, dass ein Motivationsschreiben in der Regel nicht erwartet wird und so die Zeit zum Lesen noch knapper bemessen ist. Ehrlichkeit, Witz und Kreativität zahlen sich aus! Wer Persönlichkeit zeigt und natürlich rüberkommt hat alles richtig gemacht.

Authentisch sein und nicht zu übertreiben ist der Schlüssel zu Erfolg. Wer Lücken im Lebenslauf ausbügeln will oder auf besondere Fähigkeiten und Kenntnisse eingehen will, kann sich im Motivationsschreiben damit austoben.

Zum runden Abschluss gehört eine angemessene Kür. Hier ist jeder selber gefragt! Ein wirkliches Muster-Motivationsschreiben gibt es nicht, da jeder Mensch eine eigene Motivation besitzt. Falls einem überhaupt nichts einfällt kann man nochmals auf die Vorfreude eines persönlichen Gesprächs verweisen.

Zu guter Letzt: Alle Unterlagen nochmals Korrektur lesen lassen!


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