Ausbildung: Freie Berufe


Rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland gehören zu selbstständigen Freiberuflern. Dabei beschäftigen sie rund 3,3 Millionen Arbeitnehmer, darunter 122.000 Auszubildende. Damit leisten Freiberufler einen wichtigen Beitrag zur deutschen Wirtschaft. Aus diesem Grund existieren zahlreiche Auskunfts- und Fördermöglichkeiten für Menschen, die sich selbstständig machen wollen, z.B. beim Bundesverband der freien Berufe.

Die Ausbildung in den „Freien Berufen“

Allgemein unterteilt man die freien Berufe in vier Gruppen: Heilberuflicher Bereich, rechts-, wirtschafts- und steuerberatende Bereich, technisch-naturwissenschaftlicher Bereich und kultureller Bereich.

Offizielle Definition der „Freien Berufe“

“Die Freien Berufe haben im Allgemeinen auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit zum Inhalt.”

Eine häufige Verwechslung tritt zwischen den Begriffen „Freiberufler“ und „Freier Mitarbeiter“ auf. Die Bezeichnung „Freier Mitarbeiter“ bezieht sich jedoch nur auf die Art des Beschäftigungsverhältnisses, besagt aber nichts über den ausgeübten Beruf. „Freiberufler“ hingegen sagt nur aus, dass man einen bestimmten wissenschaftlichen oder künstlerischen Beruf ausübt, jedoch nicht, ob der Beruf selbständig oder nichtselbständig ausgeübt wird.

Wie wird man Freiberufler?
Wer sich Freiberufler nennen möchte und damit sein eigener Chef sein will, hat mehrere Möglichkeiten. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung und genug Berufserfahrung hat man die Möglichkeit sein eigenes Unternehmen in der jeweiligen Branche zu gründen. Auch mit einer ganz neuen Marktidee ist es möglich ein sogenanntes Startup-Unternehmen aufzubauen. Natürlich geht man damit immer ein gewisses Risiko ein, da man sich oft Kapital leihen muss und nie genau wissen kann, ob die Geschäftsidee auch wirklich fruchtet.

Viele Freiberufler wie z.B. Künstler und Journalisten arbeiten hingegen ohne ein eigenes Unternehmen zu führen und verdienen durch Honorare ihrer Auftraggeber ihr Geld.


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