Ausbildung Fahrlehrer


Du liebst es, Auto zu fahren. Darüber hinaus kennst du, im Gegensatz zu allen anderen Verkehrsungeheuern, die Regeln und Vorschriften aus dem Effeff? Du wünschtest dir, alle würden so aufmerksam, vorausschauend und rücksichtsvoll über die Straßen cruisen, wie du? Dann solltest du eine Ausbildung Fahrlehrer aufnehmen. Lies hier, welche Voraussetzungen nötig sind und informiere dich über deine Ausbildungsmöglichkeiten …

 

Im Job Fahrlehrer machst du die Straßen sicher

Damit aus deinen Stop-and-Go-Fahrschülern ein sicherer Autofahrer wird, ist viel Empathie und Geduld nötig. Nicht jeder kapiert gleich die mechanischen Abläufe der Fahrzeugs und es gibt bis heute viele Menschen, die gar nicht wissen warum sie kuppeln müssen. Nicht so mit dir. Du nimmst dir die Zeit und erläuterst deinen Schülern auch die technischen Vorgänge, so dass sie sich bald eins mit ihrem Fahrzeug fühlen. Im Theorieunterricht klärst du sie über die Regeln der Straßenverkehrsordnung auf und übst mit ihnen für die Fahrprüfung verschiedene Situationen, Vorfahrtbestimmungen und natürlich, wie man möglichst umweltschonend unterwegs ist. In der Praxis korrigierst du sie im Fahrverhalten, leitest sie an und übst Gefahrensituationen  einzuschätzen. Wusstest du, dass viele Autofahrer Probleme mit dem Einparken haben? Aber da du es drauf hast und weißt, mit welchen Tricks sie, schwuppdiwupp, in die Parklücke kommen, werden sie zu Vollprofis. Das größte Kompliment für dich ist, wenn sie dann ihre Praxisprüfung am Ende bestehen und ihre Fahrerlaubnis bekommen. Zu deinen Schülern gehören nicht nur werdende Autofahrer, sondern auch Berufskraftfahrer oder Motorradfahrer. Je nachdem, für welchen Bereich du dich spezialisierst. Auch Fahrsicherheitstrainings gehören zu deinen Tätigkeiten. Beschäftigung findest du in Ausbildungszentren für Verkehrsberufe oder in Fahrschulen. Die Arbeitszeiten Fahrlehrer sind flexibel und so arbeitest du auch am Abend, um Nachtfahrten durchzuführen, oder an Wochenenden, wenn ein Fahrcrashkurs stattfindet.

 

In der Ausbildung Fahrlehrer bist du selbst Fahrschüler

Bei dieser Ausbildung handelt es sich um eine Weiterbildung. Deshalb brauchst du als Voraussetzung natürlich erst einmal selbst einen Führerschein, der entsprechenden Klasse. Das können, neben der Grundfahrklasse B, zudem die Fahrklassen A, BE oder CE sein. Mit dem Hauptschulabschluss kannst du dich bewerben, aber du musst eine mehrjährige Fahrpraxis mit Fahrzeugen der jeweiligen Klasse vorweisen können. Deine Lehre findet entweder in Voll- oder in Teilzeit statt und kann zwischen einem und zwölf Monaten dauern. Das hängt ganz vom Bildungsträger ab. Mit dem Hauptschulabschluss plus abgeschlossener Berufsausbildung kannst du dich bewerben. Im Unterrichtsfach Verkehrspädagogik wird dir gezeigt, wie du den Fahrschülern das Fahrverhalten beibringst. Weiterhin wirst du in Fächern, wie Lernpsychologie und Erwachsenenpädagogik unterrichtet. Du erfährst außerdem viel Wissenswertes über Bedienung, Nutzung und Wartung der entsprechenden Fahrzeuge. Hier musst du nochmal selbst in die Fahrschule und eine bestimmte Anzahl an Fahrstunden absolvieren. Des Weiteren wirst du mit dem Fahrlehrersitz bekannt gemacht. Bei den Kfz hast du nämlich einen eigenen Spiegel und Pedale, um im Notfall eingreifen zu können. Nach der Weiterbildung kannst du eine eigene Fahrschule eröffnen oder, falls du ein Interesse an der Technik deiner Fahrzeuge entwickelt hast, gegebenenfalls studieren. Dazu bieten sich die Studienfächer Fahrzeugtechnik oder Verkehrsbetriebswirtschaft an. Schau dich um! Einen Ausbildungsplatz Fahrlehrer gibt es sicher auch in deiner Nähe.

 

Ausbildungsgehalt Fahrlehrer

Während der Weiterbildung bekommst du keine Vergütung und musst mit Kosten für Lehrgänge sowie Prüfungsgebühren rechnen. Allerdings können die Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Das Einstiegsgehalt Fahrlehrer liegt bei etwa 2500 Euro brutto monatlich.


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