Das Bewerbungsfoto


Wer sich in Deutschland bewirbt, braucht nicht mehr zwingend ein Bewerbungsbild. Es ist zwar kein Muss mehr, kommt aber bei den meisten Personalchefs – zumindest im Moment noch – besser an. Das Bild gehört entweder auf ein Deckblatt oder auf den Lebenslauf. Ganz klar ist: Mit einem professionellen Bewerbungsfoto kannst du den Betrachter neugierig auf dich machen und seinen Wunsch fördern, dich persönlich kennen zu lernen.

Deshalb ist es wichtig, sich bei dem Bewerbungsfoto genau so viel Mühe zu geben, wie bei den restlichen Unterlagen. Die Größe des geeigneten Fotos hängt von deinem Geschmack ab. Aber auch von den restlichen Unterlagen: Manchmal wirkt ein kleines Foto auf dem Deckblatt sehr verloren. Am häufigsten wird das „Passbildformat“ verwendet, besser ist unter Umständen ein größeres Format von 9 x 7 Zentimetern.

Wir raten dir:

  • Lass die Bewerbungsfotos von einem professionellen Fotografen anfertigen und verzichte für diesen Anlass auf den Automaten
  • Das Foto sollte aktuell sein, also nicht älter als sechs Monate
  • Kleidung und Frisur sollten zur ausgeschriebenen Stelle passen. Ein bisschen in Schale kannst du dich schon werfen. Falls du dir unsicher bist: Schau dir einfach an, was die Mitarbeiter auf der Unternehmenshomepage tragen.
  • Das Foto solltest du mit Heftecken oder Klebepunkten auf dem Lebenslauf oder Deckblatt fixieren, Klebstoff kann das Papier wellen. Außerdem kannst du das Foto im Fall einer Absage noch einmal verwenden.

 

Tipps & Tricks

Hier noch ein paar Punkte, auf die du unbedingt achten solltest:

  • Deine Bewerbung muss mindestens aus Anschreiben, Lebenslauf mit Foto und deinen beiden letzten Zeugnissen bestehen
  • Der Inhalt der Bewerbung muss schlüssig sein, alle Elemente sollten zueinander passen
  • Unentschuldigte Fehlstunden auf den Zeugnissen können K.O.-Kriterien sein
  • Sei ehrlich. Unwahrheiten kommen früher oder später ans Licht und das könnte sehr unangenehm werden
  • Das Aussehen deiner gesamten Bewerbungsunterlagen sollte einwandfrei sein. Eselsohren, Flecken auf dem Papier, Format- und Rechtschreibfehler machen den wichtigen ersten Eindruck zunichte
  • Gib immer eine seriöse eMail-Adresse an. mausi@xyz.de oder ähnliche klingen unseriös, bewährt haben sich Adressen nach dem Muster vorname.nachname@xyz.de
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