
Ein Azubi hat Rechte. Und Pflichten! Beides ist sogar im Berufsbildungsgesetz ganz genau festgeschrieben. Wir sagen dir in einfachen Worten, worum es geht.
Rechte:
Dir steht eine angemessene Vergütung zu, die sich mit fortschreitender Berufsausbildung auch erhöht. Du hast Anspruch darauf, dass dir alle Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die notwendig für das Erreichen des Berufszieles sind. Alle dir angetragenen Tätigkeiten müssen dem Ausbildungszweck dienen. Sämtliche Mittel, die für die Ausbildung und auch für die Prüfung erforderlich sind, werden dir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Für den Besuch der Berufsschule und die Teilnahme an Prüfungen und Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte wirst du freigestellt. Du hast am Ende der Ausbildung Recht auf ein Zeugnis, das Auskunft über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung sowie über die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse geben muss.
Pflichten:
Du solltest dich intensiv bemühen, jene Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Führe die im Rahmen deiner Ausbildung dir aufgetragenen Arbeiten mit größtmöglicher Sorgfalt aus.
Den Weisungen deines Ausbilders und Vorgesetzten hast du Folge zu leisten. Beachte die geltende Betriebsordnung und gehe sorgsam mit vorhandenen Maschinen und Einrichtungsgegenständen um. Es ist dir untersagt, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse preiszugeben.
Du bist verpflichtet, an Ausbildungsmaßnahmen und am Berufsschulunterricht teilzunehmen. Während deiner Ausbildung musst du einen so genannten Ausbildungsnachweis führen. Er dient der Dokumentation der vermittelten Ausbildungsinhalte.