
Es muss nicht immer der schnurgerade Weg sein, der zum Erfolg führt. Sinnvoll lässt sich zum Beispiel ein Jahr zwischen Schulabschluss und Ausbildung oder Studium mit einem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr überbrücken.
In dieser Zeit sammelt man jede Menge Erfahrung und ein wichtiges Zeugnis für die Bewerbungsmappe. Und wer den Zivil- statt des Wehrdienstes ableisten will, dem bietet sich eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten – sogar im Ausland. Das gilt übrigens auch für junge Frauen.
Eine fremde Sprache, die Kultur des Landes und dazu das Leben kennen lernen. All dies ist mit einem Au pair Aufenthalt möglich. Ganz nebenbei gibt es eine gehörige Portion Selbstbewusstsein durch das eigenständige Leben in einer ganz anderen Umgebung mit dazu. Der Begriff „Au pair“ stammt aus dem Französischen und bedeutet „Auf Gegenseitigkeit“.
Beide Seiten ziehen einen Nutzen aus dem Austausch: Du könntest bei einer Gastfamilie kostenlos wohnen und im Gastland deine Sprachkenntnisse verbessern. Du bekommst sogar ein Taschengeld. Umgekehrt erwartet die Gastfamilie von dir, dass du bei der Kinderbetreuung und im Haushalt hilfst.
Falls es mit dem gewünschten Ausbildungsplatz nicht klappt oder du nach erfolgreich abgeschlossener Schullaufbahn erst einmal etwas von der Welt sehen möchtest, ist „Work & Travel“ eine gute Alternative für dich. Wie der Name schon sagt, verbindet diese Option Arbeiten mit dem Reisen und Entdecken neuer Kulturen. Zuerst solltest du dir überlegen, welches Land dich interessiert. Die beliebtesten „Work & Travel“-Destinationen sind Australien/Neuseeland, Kanada und die USA. Es gibt viele Organisationen, die dir bei der Planung deines Trips zu Seite stehen. Das Prinzip von Work &Travel ist, dass man möglichst viel herumreist um das fremde Land zu entdecken und sich mit „Gelegenheits-Jobs“ über Wasser hält und somit die Reise finanziert. Welche Jobs du annimmst, liegt ganz an dir und deinen Vorlieben. Die Palette der Möglichkeiten reicht vom Zimmermädchen, über den Snowboard-Lehrer bis hin zum Barkeeper oder zur Kellnerin. Die Unterbringung erfolgt je nach Job oft bei den Arbeitgebern, sprich Farmern, Restaurantbesitzern oder in Hostels und WGs. Auch dadurch machst du viele neue Erfahrungen, da du mit verschiedenen, erst einmal fremden Menschen, in Kontakt kommst und dich verständigen musst. Dies sind wichtige Erfahrungen auf dem Weg des Erwachsenwerdens und in die Berufswelt. Auch wenn du anfangs vielleicht Angst vor dem Neuen, Unbekannten hast und etwas schüchtern bist, wird sich dieses Erlebnis positiv auf deine Persönlichkeit und Zukunft auswirken.
Auf eurer späteren Bewerbung macht sich eine „Work & Travel“-Erfahrung sehr gut, sie demonstriert Eigeninitiative und Offenheit gegenüber anderen Kulturen und dass du dich in einer fremden Arbeitswelt bewährt hast. Viele Personal-Chefs legen Wert auf ausgebaute und gefestigte Fremdsprachenkenntnisse und Eigenständigkeit.
Trau dich und entdecke die Welt aus deiner eigenen Perspektive!
Weitere Informationen findest du unter www.travel-und-work.de, www.travelworks.de oder www.world-of-xchange.com.